Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Wort zum Wochenende

Zeit zum Aufbruch

Nach den vielen Beschränkungen und Schutzregelungen so Gemeindereferent Hubert Hemmerich

Zeit zum Aufbruch… (Zu Fronleichnam 2020)

Nach den vielen Beschränkungen und Schutzregelungen, die natürlich richtig und sinnvoll waren, sehnen wir uns irgendwie nach einem Neuanfang, nach einem echten Aufbruch.

Auch die vielen Gläubigen der Kirchen und Glaubensgemeinschaften hat das hart getroffen - und manch einer hat das sogar mit „Gottesferne“ gleichgesetzt!

Aber Gott ist nicht fern, im Gegenteil, da wo Menschen in Not sind, wo Angst oder Sorge ihr Leben bestimmen, da ist Gott ganz besonders nah!

Das Fest „Fronleichnam“ (Der Name leitet sich übrigens von mittelhochdeutschvrône lîcham“ für „des Herren Leib“ ab, von vrôn‚ “was den Herrn betrifft“ und lîcham „der Leib“). macht das sehr deutlich: Das „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“, das eng mit dem Gründonnerstag und mit der Erinnerung an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern verbunden ist, könnte 2020 zu einem solchen Aufbruch in der Kirche werden: Denn wir feiern an Fronleichnam auch und ganz besonders die bleibende Gegenwart Jesu Christi und sein Mit-Gehen durch die Zeiten. Es sagt uns, dass Jesus da ist, mit uns auf dem Weg. Er geht mit durch alle Situationen unserer Existenz – egal, ob wir froh sind oder traurig, ob wir Angst haben oder mutig vorwärts gehen…

Jesus selbst schenkt sich uns immer wieder in seinem guten Wort, besonders aber in Brot und Wein. Er lässt uns an seinem Leben, seinem Leiden und seiner Auferstehung teilhaben und teilt so unser konkretes Leben mit uns!

Deshalb sollen wir Gläubige – nicht nur an diesem Tag - hinausgehen, auf die Strassen und Plätze unserer Dörfer und Städte, um überall von der Hoffnung zu erzählen und von dem Glauben, der uns erfüllt. Alle Fenster und Türen sollten wir weit aufmachen, um einen guten Geist herein zu lassen, der in uns und durch uns Menschen wirken will – ganz so, wie es der liebenswürdige und humorvolle Papst Johannes XXIII. einmal – hier sinngemäß und etwas freier formuliert – gesagt hatte: „Es wäre in unserer Zeit und auch in unseren Kirchen so dringend nötig, dass der Geist Gottes mal wieder frische Luft hereinlässt“!

Hubert Hemmerich, Gemeindereferent in der Pfarrei St. Josef Würzburg, Grombühl

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung