Zu ihrem jährlichen Studientag kamen die Seelsorgerinnen und Seelsorger des Dekanates Würzburg links des Mains am Dienstag, 5. Oktober 2010, auf dem Schwanberg zusammen. Stand am Vormittag die Information über die Kommunität Casteller Ring im Vordergrund, setzten sich am Nachmittag die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den veränderten Bestattungskulturen auseinander. Die Urnenbeisetzung ist derzeit die gängigste Bestattungsform in Deutschland, erläuterte Dr. Stephan Steger, Liturgiereferent der Diözese Würzburg. Hat die katholische Kirche bisher Beisetzungen auf anonymen Urnenfeldern abgelehnt, so steht sie "anonymen" Bestattungen mit Namenskennzeichnung wohlwollend gegenüber. Hier ist es Aufgabe der verantwortlichen Seelsorger vor Ort, bei den kommunalen Behörden darauf hinzuweisen, dass diese Urnenfelder mit den Namen der Verstorbenen gekennzeichnet sind. Ist dies nicht möglich, kann eine Gedenkplatte am Ende eines Urnenfeldes diesem Anliegen gerecht werden. Ebenso können dort Blumen niedergelegt und Kerzen entzündet werden. Wen ein Totengedenken am Bestattungsort nicht möglich ist, soll dafür gesorgt werden, dass dies im Kirchenraum geschehen kann. Das Ende der Tagung bildete ein Gang über den FriedWwald, den die Schwanberg-Schwestern seelsorgerlich betreuen. Dieser konnte sowohl ernüchtern, als auch begeistern.
Studientag des Dekanates Wuerzburg links der Mains 05.10.10

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Die St. Michael-Kirche ist geistliche Heimat der Schwestern der Communität Casteller Ring

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Im Innern der St. Michael Kirche auf dem Schwanberg

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von links: Dr. Stephan Steger, Liturgiereferent der Diözese Würzburg, Dekan Walter Lederer, stellv. Dekan Dr. Paul Julian

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Ort der Abschiedsfeier und des Totengedenkens im FriedWald

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Seelsorgerinnen und Seelsorger im FriedWald

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Das Kreuz steht am Anfang des FriedWaldes




















