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Wort zum Wochenende

Den Blick schärfe durch den 11.09.21

Tage wie der 11. September schärfen uns den Blick, vor dem Leid der Welt nicht die Augen zu verschließen, so Diakon Dirk Rothmann

Den Blick schärfen durch den 11.09.2001

Es gibt Tage, die kann man nicht vergessen. Der 11.09.2001 war solch ein Tag. Selbst nach 20 Jahren können sich viele Menschen noch ganz genau daran erinnern, wie sie damals von dem Terroranschlag in

New York erfahren haben.

Ich erinnere mich, dass ich am 11. September 2001 nachmittags am Rande einer Sitzung von einem Terroranschlag in New York hörte. Was genau geschehen war konnte mir allerdings niemand meiner Gesprächspartner erzählen. Darüber erfuhr ich erst einige Stunden später als ich zuhause den Fernseher einschaltete.

Was ich da sah, war mehr als surreal. Wenn ich es nicht besser wüsste, hätten jene Bilder, die da zu sehen waren auch aus einem Katastrophenfilm stammen können: die in die Türme des World Trade Centers rasenden Flugzeuge, die Menschen, die aus den Fernstern in die Tiefe sprangen, die in sich wie ein Kartenhaus zusammenfallenden Twin Towers und all die vielen vor den Trümmern fliehenden Menschen. Später folgten die Bilder von dem Anschlag auf das Pentagon in Washington und die zum Absturz gezwungene Maschine in Pennsylvania. Wie bei mir, haben sich bei vielen die Bilder von damals bis zum heutigen Tag tief eingebrannt.

Immer wieder gibt es Bilder in den Nachrichten, die einen erschrecken lassen: von Anschlägen, Attentaten, Hungersnöten, Kriegen und Naturkatastrophen. Tag für Tag erreichen sie uns. Natürlich will ich mich nicht von ihnen beherrschen lassen. Zugleich finde ich es aber auch wichtig, empfindsam zu bleiben für das Leid der Menschen, über das in den Nachrichten berichtet wird und nicht gleich wieder umzuschalten oder wegzuschauen.

So verstehe ich den 11.09. als Einladung angesichts des Leids, das auch in diesen Tagen über Menschen in der großen weiten, aber auch der kleinen Welt in unserem Umfeld einbricht, nicht die Augen zu ver-schließen. Vielmehr gilt es gerade ihnen gegenüber sensibel zu bleiben, hinzuschauen, und wo möglich auch selbst aktiv zu werden und selbst zu helfen. Dass Tage, wie der 11.09. uns hierfür den Blick schärfen, wünscht ihnen

Diakon Dirk Rothmann

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