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Wort zum Wochenende

Die Menschen im Blick

In den letzten Wochen und Monaten sahen wir uns mit Situationen konfrontiert so Diakon Ulrich Wagenhäuser

Die Menschen im Blick 

in den letzten Wochen und Monaten sahen wir uns mit Situationen konfrontiert, die unsere Gesellschaft sozusagen aus dem „Nichts“ ereilt haben. Der „Lockdown“, die nahezu „Vollbremsung“ im täglichen Leben, in Wirtschaft, Bildung und Kultur war Mitte März für alle eine einschneidende Erfahrung. Für mich als zuständiger Seelsorger für die Bereiche der Notfall-, Feuerwehr- und Rettungsdienstseelsorge, der zudem für mehrere Kindertageseinrichtungen Beauftragter des kirchlichen Trägers ist, haben sich seitdem in meinem Dienst vollkommen neue Herausforderungen aufgetan. Ich begegne Menschen, die in ihrem Beruf im Dienst für und am Menschen tätig sind: pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den KiTas, Kolleginnen und Kollegen in den Hilfs- und Rettungsorganisationen, die Kameradinnen und Kameraden bei den Feuerwehren oder andere Menschen in den vielen sozialen Berufen oder Dienstleistungen. Diese Menschen waren und sind seit Corona noch einmal mehr gefragt und gefordert. Diejenigen, die Ihren Beruf, ihre Arbeitskraft, ihr Engagement - oft auch ehrenamtlich - in den unverzichtbaren Dienst am Nächsten stellen, wurden ja vor einigen Wochen medial in den Fokus genommen, und es wurde darauf sehr positiv hingewiesen. Diese Spur möchte ich heute weiterverfolgen und mit einem etwas anderen Blickwinkel angehen. Für mich ist bei vielen dieser Menschen eine besondere Motivation erfahrbar und erlebbar, diesen Beruf zu leisten und für Menschen, sei es für Jüngere oder Ältere, da zu sein. Sicher, es gehört hierzu eine ordentliche, leistungsgerechte Vergütung, die unstrittig verbesserungswürdig ist bzw. bei den ehrenamtlich Tätigen sind sicherlich auch die Rahmenbedingen zu verbessern. Neben alldem bemerke ich aber bei vielen die Liebe zum Beruf und zu den Menschen, die Liebe zum Leben, die den oft nicht einfachen Dienst leistbarer machen kann. Diese Liebe, sie ist eben nicht abstrakt, Menschen erfahren sie jeden Tag neu. Wir Menschen dürfen uns Gottes Zuwendung anvertrauen, wie wir auch Gott Menschen anvertrauen dürfen, die uns am Herzen liegen. Jesus ist den Menschen in Liebe begegnet und hat sich ihrer angenommen; er hat sie im Blick. - Deswegen begehen wir heute auch das Herz-Jesu-Fest. - Ihnen allen eine gute Zeit!

Ulrich Wagenhäuser, Diakon, Diözesanbeauftragter für Notfall-, Feuerwehr- und Rettungsdienstseelorge

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