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„Hier fängt Zukunft an"

Wort zum Wochenende
Es ist ermutigend zu sehen, was die Spenden für Misereor bewirken, so Rainer Zöller.

Viele von uns ringen in dieser Zeit um Zuversicht und Hoffnung angesichts der Entwicklungen in unserer Welt. Und es wird noch schlimmer durch die neuen kriegerischen Auseinandersetzungen in Nahost. In diese Befindlichkeit, die geprägt ist von Zweifeln und Ängsten, stellt das bischöfliche Hilfswerk Misereor die diesjährige Fastenaktion unter das Motto „Hier fängt Zukunft an“.

Konkret greifbar wird diese Aussage an Ulrich Gansop und seinem Bruder Silas Teyim aus Douala/Kamerun. Beide sind von Kindheit an von Elektrotechnik fasziniert. So haben sie jetzt eine Ausbildung in der Werkstatt von Bertrand Njomko begonnen. Diese Ausbildung ist keine Selbstverständlichkeit, sondern wird erst durch den Misereor-Partner CODAS Caritas Douala ermöglicht. CODAS übernimmt einen Großteil der Ausbildungskosten und bietet darüber hinaus praxisnahe Workshops an. Es ist ermutigend zu sehen, was die Spenden für Misereor bewirken: die Brüder gewinnen neben fachlicher Bildung und technischen Fähigkeiten auch Selbstvertrauen und damit Zukunft!

Bei der Eröffnung der Misereor-Fastenaktion kürzlich in Hofheim am Taunus konnte ich Pauline Maiday, ebenfalls aus Douala, erleben: auch sie wurde von CODAS unterstützt. Inzwischen ist sie Unternehmerin und näht sehr schöne Taschen, die sie selbst entwirft. Von ihrer Tätigkeit kann sie ihren Lebensunterhalt bestreiten und hofft ihr Geschäft auszuweiten und weitere Personen anzustellen. Bei ihrer Vorstellung, in der sie ihren Werdegang schilderte und von ihrer Tätigkeit erzählte, beeindruckte sie durch ihre bescheidene und gleichzeitig selbstbewusste Art. Ihre Lebenshaltung drückte sie so aus: „Man muss klein anfangen, um Großes zu erreichen!“ Alle anwesenden Gäste aus Kamerun strahlten auch eine große Dankbarkeit für die Spenden aus, die ihre Lebenssituation verbessern und so Zukunft möglich machen.

„Hier fängt Zukunft an“ – diese Erfahrung, die die Gäste aus Kamerun bei diesem Treffen so glaubhaft rübergebracht haben, strahlt auch auf alle zurück, die durch ihre Spenden für Misereor Zukunft für andere möglich machen! Und tut das nicht gut in dieser herausfordernden Zeit?


Rainer Zöller, Pastoralreferent i.R., Waldbüttelbrunn