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Krippe - Anfang der Hoffnung

Wort zum Wochenende
Mir persönlich schenkt das Hoffnung und Zuversicht, so Domkapitular Stefan Gessner.

Das Heilige Jahr, das am 24. Dezember 2024, also an Heiligabend vor genau einem Jahr in Rom von Papst Franziskus eröffnet wurde, und dort am 06. Januar 2026 auch wieder feierlich beendet wird (Im Würzburger Kiliansdom wird dessen am 31. Dezember 2025 um 16 Uhr beim Pontifikalgottesdienst zum Jahresschluss gedacht.), lädt ein, als „Pilger der Hoffnung“ den Lebensweg zu gehen: voller Mut, voller Zutrauen auf Gott und im Vertrauen, dass wir auf dieser Lebensreise nicht alleine unterwegs sind.

An diesem Heiligabend 2025 und an diesem Weihnachtsfest rückt erneut der Grund dieser Hoffnung wieder in den Blick vieler Menschen:

das kleine Kind in der Krippe mit seinen weit ausgebreiteten Armen - der Mensch gewordene Gott, der unser Leben teilen und uns nahe sein will. Gott, der uns inneren Frieden schenken will und kann, inmitten einer Welt voller Spannungen und Konflikten, voller Krieg und Ängsten.

Viele Menschen werden in den kommenden Tagen und Wochen vor den Krippen zuhause, auf den Marktplätzen oder in den Kirchen stehen bleiben und sich von diesem Geschehen in den Bann ziehen lassen: Gott wird Mensch. Er weiß um die Sorgen und Nöte, die Ängste und Hoffnungen der Menschen. Er hat unser Leben geteilt, ohne Wenn und Aber.

Er ist der „Immanuel“. Dieser Name bedeutet aus dem Hebräischen übersetzt: „Gott (ist) mit uns.“

In ihm werden alttestamentliche Prophezeiungen wahr: Wir Menschen sind nicht auf uns alleine gestellt bei all dem, was das Leben an Herausforderungen mit sich bringt, sondern - wie das Kind in der Krippe - streckt Gott uns seine Arme weit geöffnet entgegen. Er bietet sich, seine Freundschaft und Nähe, uns an - immer wieder neu und ohne Vorbedingungen.

Mir persönlich schenkt das Hoffnung und Zuversicht: Gott lässt mich nicht allein. Er ist an meiner Seite. An meiner Seite und an der Seite aller Menschen, die ihn in ihr Leben lassen.

So dürfen wir, auch nach dem Abschluss des Heiligen Jahres, unseren Weg weiterhin als Pilgerinnen und als „Pilger der Hoffnung“ gehen, im Vertrauen auf den Gott, der in Jesus Christus an Weihnachten Mensch geworden ist.

So wünsche ich Ihnen, Ihren Familien und allen Menschen ein gesegnetes, friedvolles Weihnachtsfest 2025 - und den Mut, voller Hoffnung in das neue Jahr 2026 zu gehen!

Domkapitular Stefan Gessner, Dompfarrer, regionaler Priesterreferent und Dekan