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Wort zum Wochenende

Zu Neuem sich auf den Weg machen

Jeder Anfang ist Chance und Herausforderung zugleich, so Pfr. Franz Schmitt.

Liebe junge, erwachsene und ältere Leserinnen und Leser!
Mit dem ersten September fängt für viele Jugendliche etwas Neues an. Sie beginnen nach ihrer Schulzeit eine Ausbildung. Eine neue Wegstrecke liegt vor ihnen. Neugierig und schwungvoll machen sie sich auf den Weg, vielleicht auch ängstlich und unsicher. Es ist eine Erfahrung, die alle Menschen verbindet: Jeder Anfang ist Chance und Herausforderung zugleich. Jedes Aufbrechen in etwas Neues zwingt dazu, nach vorne zu schauen. Das Bisherige bleibt zwar da und prägt den Menschen weiterhin, aber der Blick geht auf das Kommende.
Dies mag selbst für den Neustart ins neue Arbeitsjahr nach der Urlaubsphase gelten oder beim Neuanfangen nach dem Wechsel des Arbeitsplatzes.
Ähnlich ist es beim Start der Kleinen in den Kindergarten oder auch in zwei Wochen bei der Einschulung in die Grundschule oder beim Überstieg in eine weiterführende Schule.
„Ich mache mich zu Neuem auf den Weg und weiß, ich muss kürzer treten“, sagen Menschen nach einem überstandenen Unfall, einer schweren Operation oder einer gelungene Rehabilitation.
Und auch beim Übergang aus der beruflichen Phase in den Ruhestand ist es so. „Ein neuer Lebenabschnitt liegt vor mir. Ich mache mich zu Neuem auf den Weg.“.
In einem Morgengebet ist folgender Satz zu finden.„So geht, Gott, dein Segen auf unseren Wegen mit uns fort.“  Jeder Morgen heißt dann nach hoffentlich geruhsamer Nacht und erholsamem Schlaf: Neu aufbrechen, sich neu auf den Weg machen mit Gottes Segen.
In einem Gebet bei der katholischen Messfeier heißt es: „Du Gott, bist mit uns auf dem Weg, wenn Menschen sich die Hand reichen und einen Weg zueinander finden.
Die Bibel kann man lesen als eine einzige Weggeschichte des auf dem Wegen der Menschen mitgehenden Gottes. Von Jesus ist im Johannesevangelium des Wort aufgeschrieben: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und des Leben.“
Vielleicht ist bei Dir/bei Ihnen schulisch, beruflich oder privat in diesen Tagen und Wochen neues Aufbrechen angesagt. Mache Dich/machen Sie sich mit meinen guten Wünschen und vielleicht mit diesem kleinen Gebet zu Neuem auf den Weg:
„Du Gott, das Wort `Weg´ kommt nahezu fünfhundertmal in der Bibel vor. Mein Weg, unser Weg, muss Dir sehr wichtig sein. So bahne ihn doch! So mache ihn eben! So segne jeden Aufbruch!“

Autor: Franz Schmitt, Pfarrer in den Pfarreiengemeinschaften Emmaus-Frickenhausen und Giebelstadt-Bütthard im Pastoralem Raum Ochsenfurt